Suunto für Windsurfen und Wingfoilen: Aktivität wählen, Filter treffen

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Suunto Race 2 Outdoor-Uhr für GPS-Sessions beim Windsurfen und Wingfoilen

Suunto führt Wind- und Wassersport als eigene Aktivitäten: Windsurfing, Kitesurfing, Surfing, Standup paddling, Sailing und ein allgemeines Water sports stehen im Aktivitätskatalog. Die Sportart ist also da — anders als bei Coros, wo sie von der Modellreihe abhängt.

Zwei Dinge muss man trotzdem wissen. Erstens: Wingfoilen, Parawing und Pumpfoilen fehlen, wie bei allen vier Herstellern. Zweitens: Welche Modi auf deiner Uhr auftauchen, hängt von Modell und Firmware ab — sieh einmal in die Liste auf der Uhr, bevor du am Spot suchst. Für beides hat Suunto als einziger Hersteller eine saubere Lösung: eigene Sportmodi.

Welche Suunto-Aktivität zu welcher Sportart passt

Du fährst Suunto-Aktivität Sportart in WindSportTracker
Windsurfen Windsurfing Windsurfen
Kitesurfen Kitesurfing Kitesurfen
SUP Standup paddling SUP
Segeln Sailing Segeln
Wingfoil, Parawing, Pumpfoil Windsurfing oder Water sports Wingfoil, Parawing, Pumpfoil

Die letzte Zeile ist der Normalfall auf dem Foil: Du zeichnest mit einer vorhandenen Aktivität auf und stellst die tatsächliche Sportart danach in WindSportTracker ein. Erst diese Einstellung entscheidet, ob auf Gleitanteil oder auf Flugzeit ausgewertet wird — der Aktivitätsname von der Uhr spielt dafür keine Rolle mehr.

Eigener Sportmodus: Suuntos Alleinstellungsmerkmal

Garmin, Coros und Polar geben dir eine feste Liste. Suunto lässt dich einen eigenen Modus bauen — mit eigenem Namen, eigenen Datenfeldern und einer selbst gewählten Aktivität darunter:

  1. Uhr mit der Suunto-App verbinden und die Sportmodus-Verwaltung öffnen.
  2. Sportmodus erstellen wählen.
  3. Die zugrunde liegende Aktivität auswählen — für das Foil zum Beispiel Windsurfing.
  4. Modus benennen, etwa „Wingfoil" oder „Speedrun".
  5. Datenfelder für die Ansicht auf dem Wasser festlegen.

Der Modus synchronisiert automatisch auf die Uhr und steht dort neben den vorgefertigten Sportarten. Anders als die mitgelieferten Modi lässt er sich später jederzeit anpassen — praktisch, wenn du für Speed-Tage andere Felder willst als für lange Freeride-Sessions. Mehrere Modi auf derselben Grundaktivität sind erlaubt.

Warum der englische Aktivitätsname zählt

Für den automatischen Abgleich schaut WindSportTracker auf den englischen Aktivitätsnamen, den Suunto mitschickt — nicht auf den Namen, den du deinem Modus gegeben hast. Der Aktivitätsfilter auf der Profil-Seite muss also ein Schlüsselwort aus diesem englischen Namen enthalten: Windsurfing, Water sports, Surfing, Standup paddling, Sailing oder Kitesurfing.

Ein eigener Modus namens „Wingfoil", der auf Windsurfing aufsetzt, kommt damit über den Filtereintrag windsurfing an. Ein Modus auf Basis von Trailrunning kommt nicht an, auch wenn du ihn „Wingfoil" nennst. Das ist die eine Stelle, an der Suunto-Sessions typischerweise hängenbleiben — und du siehst es nicht, weil nichts fehlschlägt: Die Session bleibt einfach bei Suunto liegen.

Aufzeichnung: worauf es auf dem Wasser ankommt

Im Sportmodus legst du fest, wie die Uhr aufzeichnet. Zwei Punkte entscheiden über die Qualität der späteren Auswertung:

  • jede Sekunde aufzeichnen, nicht in einem sparenden Intervall
  • keine Auto-Pause und keine manuelle Pause — sonst fehlen genau die Sekunden, in denen die Halse passiert

Höhenmeter kannst du dir in der Ansicht sparen, auf dem Wasser ist das Feld ohne Aussage. Sinnvoller sind Geschwindigkeit, Distanz und Dauer.

Nach der Session: wo die Suunto-App aufhört

Die Suunto-App zeigt Track, Dauer, Distanz und eine Geschwindigkeitskurve. Für das Training an Land reicht das. Auf dem Wasser fangen die Fragen dort erst an: War der schnellste Lauf sauber gefahren oder ein Ausreißer in der Spur? Wie viele Halsen sind durchgeglitten? Lief das neue Segel besser als das alte?

WindSportTracker zieht aus derselben Datei die Speed-Fenster über 2 s, 5 s, 10 s und 500 m, Alpha 250 m, die Manöver mit Erfolgsquote nach Backbord und Steuerbord, Gleit- oder Flugphasen je nach Sportart und den Materialvergleich über die Saison.

Ein Hinweis für Speed-Fahrer: Auf der Geräteliste von GPS-Speedsurfing stehen Suunto-Uhren nicht, ihre Sessions laufen dort in der Fun-Wertung. Für die eigene Auswertung ändert das nichts, für einen Rekordeintrag schon — dafür braucht es einen Locosys-Logger.

Verbinden und importieren

Auf der Profil-Seite in WindSportTracker den Suunto-Account verbinden und den Aktivitätsfilter setzen. Neue Sessions kommen danach automatisch. Ältere Aufzeichnungen holt der Sync nicht nach — die exportierst du als FIT oder GPX und importierst sie in der App oder unter app.windsporttracker.com. FIT ist die bessere Wahl, weil Sensordaten mitkommen.

Passende Modelle sind Race 2, Race S, Vertical, 9 Peak Pro und Ocean, aber auch ältere Suunto mit GPS-Aufzeichnung und Dateiexport. Die Unterschiede liegen bei Gehäuse und Akkureserve, nicht bei der späteren Analyse. Die Auswertung für Windsurfen, Wingfoilen und Pumpfoilen ist bei allen dieselbe.

Häufige Fragen

Ich finde Windsurfing nicht in der Liste auf meiner Uhr. Der Umfang der vorinstallierten Modi hängt von Modell und Firmware ab. Prüfe die Liste in der Suunto-App und lege dir notfalls einen eigenen Modus auf Basis von Water sports an.

Reicht der Modus „Water sports" oder soll ich Windsurfing nehmen? Beide passen zum Filter und liefern dieselbe Spur. Windsurfing ist die genauere Beschriftung, Water sports die pragmatische Sammelkategorie für alles, was Suunto nicht kennt.

Mein eigener Modus heißt „Wingfoil", trotzdem kommt nichts an. Entscheidend ist die englische Aktivität, auf der der Modus aufsetzt, nicht sein Name. Sieh in der Suunto-App nach, welche Aktivität hinterlegt ist, und trage genau die in den Filter ein.

Wie viele eigene Sportmodi gehen? Mehrere, auch mehrere auf derselben Grundaktivität. Für Wind- und Wassersport reichen in der Praxis zwei bis drei.

Bleibt die Aufzeichnung bei Suunto erhalten? Ja. WindSportTracker kopiert passende Aktivitäten, die Originale bleiben im Suunto-Konto.

27 Tage vollständig testen, danach bei Zahlung über die Web-App 2,70 €/Monat oder 27 €/Jahr; Store-Preise können abweichen.

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